Beiträge von Whelfen

    Je nach Größe des Pinsels und der Canvas (und Stärke des PCs) kann CSP wirklich brutal langsam werden, wie Asra gerade auch schon angedeutet hatte. Hatte ich bei meinem alten PC (mit dem neuen ist es besser, aber nicht wirklich).
    Um das auszuschließen könntest du sonst mal schauen, ob das bei Paint (einfach nur zum Ausprobieren) oder Paint Tool SAI (die Testversion) auch so ist.
    Je nach Programm kann das Zeichengefühl auch vollkommen anders sein. Bei CSP komm ich immer noch nicht wirklich rein, SAI ist aber große Liebe von mir.

    Und ja, Gewöhnung ist immer ein Teil (ich persönlich konnte das damals relativ schnell und bin nicht so der Fan von Bildschirmtablets), aber es muss ja auch laufen, sonst bringt das beste GT nichts.
    Zur Not kannste bei Online-Bestellungen immer was innerhalb von 14 Tagen ohne Gründe zurückschicken (über Amazon immer recht praktisch), wenn du das einfach mal austesten möchtest.

    Paint Tool SAI macht irgendwie Magie mit der Linienführung, ich weiß nicht was das ist, vielleicht irgendwie ein super intelligenter Stabilisator?
    Die Abweichungen der Latenzen sind aber minimal, die größte Latenz ist wirklich schon vor dem Programm, also beim Cursor selbst.

    Das ist eine sehr gute Idee. Einfach mal testen.

    Was hast du für ein Tablet und wie groß ist dein Monitor?

    Ich danke euch :like:

    Abseits der Latenz, hat dein PC genug Power um mit CSP und dem Tablet zu arbeiten und wie groß sind die Dateien die du machst?

    Zeichnet du in wirklich sehr hochauflösenden Dateien mit viel DPI kann CSP schonmal gut langsam werden und der Brush hängt hinterher. Das müsste ich leider auch schon lernen obwohl mein PC gut was an Leistung hat.


    Und ich will dich nicht entmutigen, aber ich konnte mich nie an ein Tablet ohne Bildschirm gewöhnen und richtig klicken könnte es dann erst, als ich ein Bildschirm Tablet hatte. Deswegen bin ich mir unsicher wie es sein wird und wie gut du dich dran gewöhnen kannst.

    Mein PC hat Leistung, ist noch recht frisch, da merke ich auch keine Einbußen, wenn die Leistung dort nachlässt, das merkt man ja dann (z.B. bei großen Pinsel). Ich zeichne auf A4 und A3 in 300 DPI, aber auch da merke ich keine Einbußen. Das kann mein PC ohne Probleme.

    Klicken ist auch kein Problem, daran hab ich mich gewöhnt.

    Ich merke auch, dass ich auf Blatt und Smartphone nicht perfekt treffe, aber die Abweichungen sind nicht so groß, weil das Verhältnis 1:1 sind und vom Tablet auf Monitor irgendwie 1:3? Da sind die Abweichungen auch größer, aber die Pros treffen ja einen Punkt zu fast 100% an der Stelle wo es sein soll, vielleicht muss ich da noch viel mehr üben. Also mehr machen :smiling_face:

    Heya :3!

    Ich versuche mich schon seit längerem an meinem Grafik-Tablett zu gewöhnen (XP-Pen Deco Fun, ohne Bildschirm). Ich muss jede Linie immer noch 3 bis 6x zeichnen, damit sie sitzt, weil ich einfach nie weiß, wo sie endet. Das liegt an mehreren Faktoren:

    - Größenverhältnis
    Ja klar, das Tablet ist kleiner als mein großer 4k Monitor. Aber das ist noch das kleinste Problem

    - Winkel
    Je nach dem wo ich auf dem Monitor zeichne, verhält sich der Winkel oder das Zeichengefühl anders. Habe das gefühl, dass ich mein Stuhl mitbewegen muss, damit es wieder passt (es entsteht ja tatsächlich ein Winkel von der Stelle am Tablet zum Monitor, nur die Mitte ist genau auf einer Linie)

    - Hauptproblem: Latenz
    Hier sehe ich das größte Problem. Ich spüre merklich eine Latenz (vor allem wenn die Linien schnell gezeichnet werden, wie ich es mache).
    Mir fehlt eine Referenzbewegung und Referenzgeschwindigkeit. Der Pinsel bewegt sich quasi erst, wenn ich schon am Ende angekommen bin und sehe dann nur das Ergebnis. Die Latenz muss dafür wirklich nicht hoch sein, ich denke 20ms reichen schon aus um eine schnelle Linie zu zeichnen.

    Latenz wird an min. drei Stellen erschaffen: Monitor, Tablet, Stabilisator (vereinfacht).

    Monitor: Jeder Monitor hat Latenz, mein 4k sicher über 20ms, das merke ich auch mit der Maus (andere würden es nicht merken, aber ich merke es beim Antippen von der Seite, das Tippgeräusch und wann sich der Cursor bewegt, ist echt minimal, aber analysierbar). Ich möchte aber auf jeden Fall beim 4k bleiben, ob ich mir einen neuen leisten möchte, ich weiß nicht.
    Verbindung ist über DP mit Grafikkarte natürlich.

    Tablet: Aber die Latenz ist noch größer. Leider finde ich keine Angaben über das Tablet, wieviel Latenz da im Spiel ist. Da frage ich mich, was ein professionelles Tablet so ausmachen würde. Denn ansonsten bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden.

    Stabilisator: Der Stabilisator in Clip Studio Paint sollte theoretisch auch eine Latenz schaffen, weiß aber nicht, ob sie im Pinsel (Kreis-Cursor) dargestellt wird oder eher durch die Linie. Wenn der Cursor selbst keine Latenz hat ist es kein Problem, aber ich meine, da zieht wirklich der Cursor hinterher (kann ich gerade nicht ausprobieren, aber ich meine, genau das ist mir aufgefallen). Aber leider ändert sich insgesamt nicht viel, wenn ich es aus stelle.


    Auf dem Blatt oder Tablet mit Bildschirm oder auf mein Samsung mit Stift habe ich diese Probleme natürlich nicht. Aber alle berichten, dass man sich ja an ein Grafiktablet gewöhnt. Ich hab mich zwar auch an den Umständen gewöhnt (z.B. dass ich 5x eine Linie versuche zu zeichnen), aber das ist weit weg vom effektiven Arbeiten.

    Was sind eure Erfahrungen? Ist alles nur Gewöhnungssache oder liegt es auch am "Gear"? Oder sogar hauptsächlich?

    Heya! Ich bin fast verwundert, dass der Thread von dir kommt Desaia, hätte das bei dir gar nicht erwaret, bin aber auch froh, wenn ich sehe wie es anderen Künstlern und sehr guten Künstlern ähnlich ergeht.
    Ich denke immer nur, so schlimm wie bei mir ist es bei niemanden :D. Naja, jedenfalls nicht bei denen, die wirklich etwas rausbringen.

    Der Perfektionist schreitet schon bei Beginn ein, wenn man nur daran denkt etwas Anzufangen. Jedenfalls bei mir. Ich kämpfe mit diesem Problem in allen Lebensbereichen und leider gewinnt oft das "erst gar nicht anfangen". Ich schaffe mich immer wieder zu überwinden aber es wird nie zur Gewohnheit oder die Blockade fällt nicht ganz weg.

    Was zuletzt geholfen hat, ist ein Dialog mit dem perfektionistischen Anteil (als imaginäre Person, das kommt aus dem IFS-System). Es geht darum ihn anzuhören, zu verstehen und auch zu akzeptieren aber auch darum, deine rationale Sichtweise zu erklären und ihn zu beruhigen.

    Ein Argument ist auch oft die Zeit. Mit der wenigen Freizeit (so fühlt es sich für mich leider an), muss ich genau überlegen ob ich etwas anfange und ob ich es überhaupt zuende bringe (was ich fast nie tue). Ich muss auch immer zwischen Hobbies wechseln (vielleicht wegen ADS), sonst werde ich Bewegungslos.

    Deshalb fällt es mir z.B. dann einfach in der Bahn mit Note und Infinity Painter etwas zu machen. Denn die Zeit ist eh weg.

    Immer wieder sein Fortschritt bewusst machen, bewusst machen, dass jede Zeichnung Fortschritt ist, auch wenn es nicht danach aussieht. Aber ich kenne dieses schreckliche Gefühl, wenn es nicht danach aussieht. Aber wisse, dass man es besser kann und können wird. Oft fehlte einfach die Zeit, Geduld, Energie oder etwas anderes.
    Ein Künstler darf lernen die Schlange zu reiten. Das auf und ab des Ergebnisses, des Flows.

    Ich wünsche nicht nur dir, sondern allen die mit diesen Konflikten konfrontiert sind, die Hoffnung, den Glauben und die richtige Lebensweise, sich als Künstler entfalten zu können um andere zu inspirieren :like:

    Das sieht doch schon deutlich besser aus. Jetzt sieht der Fluff symmetrischer zum vorderen Fluff aus und das Kinn ist auch etwas mehr Hauskatze, suptil, kleiner, weiter hinten und weniger Löwe.
    Gesichter schräg von vorne sind auch ein Fluch. Die gesamte hintere Gesichtshälfte bricht auf einmal in Outlines die das gehirn nicht mag.
    Ich bin mal so frech:
    Gerade durch die Hilfslinien wirkt die Schnauze gerade noch wie die blaue Linie, obwohl die rote eher richtig ist. Die Sache ist, man zeichnet die rote Linie selten (außer im Seitenprofil). Sie zeigt sich in dieser Perspektive allerdings leicht an der Nase durch Licht und Schatten und an der Form des hinteren Auges. Wenn du Outlines eines Fotos machst sieht das manchmal super freaky aus, weswegen sich vereinfachte Stile nicht unbedingt einfach umzusetzen sind. Man muss wissen welche Stücke vom Realismus der verwendeten Vereinfachung helfen.
    Die grüne Linie zeigt wie eigentlich die Form der Katzenschnauze zu Stande kommt. Es ist quasi eine 3D-Träne pro Seite. Ich wollte es eigentlich an der hinteren Hälfte einzeichnen, aber die Linie bekomme ich mit Maus gerade nicht gezogen.

    Oh ja, das ist ebenso ein wichtiger und interessanter Punkt. Genau an der stelle, wo der Tränensack verdeckt ist zeichnen die Künstler manchmal sogar gar keine Outlines, oder man sieht es am Auge, ja das ist mir vorher auch noch nie aufgefallen! Danke! Sehr hilfreich!

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    Ja Outlines sind echt eine Philosophie für sich. Ich verstehe manhcmal nicht warum etwas funktioniert, wie es funktioniert. Aber ich schätze da muss man auch einfach die Erfahrung sammeln.

    Ohh, hatte erst jetzt die Erkenntnis, dass man Nasenbein und den Teil der Schnautze, wo die Vibrissen sind, getrennt betrachtet werden muss. Hatte noch eine Zeichnung von plushpurrs analysiert:

    Ich dachte der Teil muss noch innerhalb der Augen enden, aber muss oder darf er gar nicht, wie man hier ganz deutlich erkennen kann.

    Katzen haben einen kaum nennenswerten Winkel im Nasenrücken der zudem abgerundet ist. Du hast fast einen 90° Winkel drin. Ein Teil der Kurve kommt durch die "Augenbrauen". Das Kinn ist auch selten so weit vorne und so präsent.

    Wäre der wangenfluff wirklich sichtbar? Ich mein er sieht aus als wäre er sehr breit, aber der Wangenfluff ist aus der Perspektive meist verdeckt.

    Das ist richtig, der ist sehr abgerundet. In der zweiten Referenz sieht man die Kante aber auch "deutlich" aber da ist auch eine zweite Kante sogar von der Nase. Aber es schaut allgemein besser aus, wenn man sie nicht zeichnet irgendwie.
    Ich glaube etwas würde man ihn schon noch sehen, ich hab das aber mal weiter zurück gemacht und es sieht schon besser aus. Es geht glaueb ich doch ein Stück weit nach hinten und nicht nur nach links und rechts zur Seite. Das ist eine gute Erkenntnis.

    Die Augen sind jetzt deutlich besser finde ich :3

    Bei der Schnauze hat Willow Will de Waddle bereits erwähnt was das Peoblem ist. Gerade Katzenartige habe eine sehr ausgeprägte Schnauzenform. Den Fluff würde ich rechts fast komplett ferschwinden lassen.

    Das von uns aus gedehen linke Ohr müsste noch ein Stück weiter nach vorne finde ich.

    Danke! Ich weiß nicht, was ich anders gemacht habe, außer, dass ich vielleicht genauer gearbeitet habe. Auf das Ohr hatte ich noch gar keine Fokus. Ich hab jedenfalls jetzt mal versucht das etwas zu korrigieren und es sieht auf jeden Fall schon besser aus!
    Danke!

    So ich hab eine "Konstruktionstechnik" (Bin halt technischer Zeichner und das primitive 3D Konstrukt kann man gut konstruieren) that's kinda working... theoretisch.

    Ist jetzt nicht völlig daneben, aber Unstimmigkeiten sind da, warum, was kann man besser machen? Was ist mit der Wange rechts (linke Wange) verkehrt? Sollte ich die Kontur überhaupt zeichnen? Theoretisch ist sie weit genug vom Fluff entfernt, aber es sieht komisch aus.


    Was ist mit der Schnauze? Ich will ne Hauskatze und keinen Löwenwelpe. Ist die Kontur über/neben der Nase zu viel? Viele zeichnen das bei Katzen nicht, aber die Kante ist doch theoretisch da?

    Diesmal sind die Augen gefühlt zu eng, bei Gesichtern fällt aber auch alles auf :D

    Meine liebsten Tutorials für junge Künstler sind übrigens die Videos "10-Minutes to better Painting" von Marco Bucci, der einen sehr künstlerischen und philosophischen Ansatz zum lernprozess hat! Wenn du die Zeit hast, guck dir seine Videos an und höre genau zu! Er ist einer der wenigen da draussen, der dir nicht zeigt wie man mit der Hand malt, sondern wie der Kopf beim malen denken sollte!

    https://www.youtube.com/watch?v=Nap7dw…rM005vRQHw1yTKn

    Hab das mal angefangen. Mag besonders das erste Video. Man merkt, dass er ein typischer Concept Painter ist. Aber die Sachen kann man sicher auch auf seine Sachen übertragen, wenn ich so weit bin und ganze Bilder mache werde ich das auf jeden Fall berücksichtigen.

    Vorneweg, es ist super löblich wie viele Gedanken du dir machst....

    Wow, erst einmal ein großes Dankeschön für diesen umfassenden Beitrag! Als absolute Anfänger würde ich dir da auch absolut zustimmen. Tatsächlich bin ich wirklich nur was Anatomie betrifft sehr weit am Anfang. Ansonsten male ich schon seit meiner Kindheit, kenne verschiedene Materialien, Techniken, Stilleben, Licht, Schatten und Perspektive und auch mit den Programmen kenne ich mich weitestgehend aus. Ich hatte ein Umgewöhnungsphase auf das Tablet, es funktioniert nun sehr gut und auch der Umstieg auf Clip Studio Paint ist mir gelungen, auch wenn ich immer noch Shortcuts ändere.

    Ja das Gute Skizzenbuch. Zur Arbeit fahre ich, während der Arbeit arbeite ich, zuhause benutze ich halt Zettel. Das gibt mir die Freiheit es wegzuschmeißen, das nimmt Druck weg. Ich möchte weiter Digital zeichnen, kann das normale Zeichnen aber sowieso nicht seinlassen. Und auf der Arbeit nehme ich auch gerne mal mein Kulli um was zu machen, wenn ich alleine bin.

    Ja, die Passion ist wirklich sehr wichtig, die war bisher immer von alleine irgendwie da. Doch dann musste ich mich immer mehr überwinden und hatte nur noch Blockaden. Das löse ich aktuell auf. Aber auch ein wichtiger Punkt den ich weiter Fokussieren muss. Es ist für mich auch eine art Meditation, wenn ich einmal angefangen habe, bin ich in dem Tunnel und das fühlt sich wirklich gut an.

    Mein Sinn, die Welt auf künstlerische Weise wahnrzunehmen, zu verstehen und zu analysieren ist auf jeden fall weiterhin da. Das ist glücklicherweise auch etwas, was ganz automatisch kommt, sobald ich einfach aktuell male oder zeichne.

    Zitat

    Ich will abschließend noch ein paar Worte zu deinem Plan, den du dir aufgestellt hast sagen.
    Ich glaube du tust dir selber damit keinen Gefallen dich auf diese Punkte einzugrenzen. Du versteifst dich damit auf genau die Aufgaben die du dir gestellt hast, anstatt das du spielend die "Kunst der Kunst" entdeckst.
    Vor allem hast du einen extremen Fokus auf Anatomie gelegt, welche in der Gesamtheit von Artworks eigentlich eher eine zweit-, wenn nicht drittrangige Ordnung einnimmt.

    Die Gefahr sehe ich allerdings auch. Wenn es zu steif ist, zu unabwechslungsreich, dann verliere ich den Spaß. Da sollte ich die Prio, jeden Tag zu zeichnen, defintiv höher legen.

    Formensprache
    Klingt interessant, gibt es dazu etwas zu lesen oder so? Oder macht man das selber, bisher hab ich mir nur meine eigenen Gedanken dazu gemacht.

    Ich hab ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und auch eine gute vorstellung von Licht und Schatten (weil es etwas ist, was mich am meisten begeistert). Dafür würde ich kein Training machen. Das kommt mit den anderen Sachen automatisch hinzu.

    Wie gesagt, in Stillleben und Landschaften habe ich Erfahung, das war der Grund, warum ich jetzt Anatomie fokussiere.

    Pose und Proportion ist für mich eigentlich ein Teilbereich der Anatomie und auch das was für mich am wichtigsten ist. Ich muss jetzt erstmal nicht genau wissen wie jder Muskel in welcher Stellung aussieht. Proportionen müssen richtig sein und die Gesten gut aussehen. Genau das ist mein Ziel

    Die Tutorials schaue ich mir definitiv mal an.

    Das war definitiv, auch für alle Anfänger, eine sehr ausgiebige Hilfestellung. Sehr geil ;)!

    So, ich hab mir mal ein Schulungsprogramm gemacht. Das darf natürlich als Inspiration für euch selbst dienen. Ich hoofe, dass es nicht zu viel für nach der Arbeit ist mit begrenzter Energie.

    Vorbereitung:
    - Referenzen suchen

    Woche 1 (Skeletons):
    - Jeden Tag:
    > 5x Skelett Röntgen in Referenzen (Künstler) (Trace and Copy)
    > Skelett nachzeichnen
    > Recherche, Tutorials, Buch
    - Abschluss: 3 Skelette, Posen erfinden

    Woche 2 (Trace + Copy Body):
    - Jeden Tag:
    > 5x 1min Skelette (Posen line-of-action.com)
    > 1 Skelett Trace + Copy (Artist - Pic) max. 30min (Sketch)
    - Abschluss: 1 Skelett für Skizze nutzen: Furry aus dem Kopf

    Woche 3 (Trace + Copy Heads):
    - Jeden Tag:
    > 3x 3min Skelette + Skizze (line-of-action.com)
    > 3x Kopfreferenzen Trace and Copy (Sketch)
    - Abschluss: 1 Furry, Kopf Detailiert, Körper als Sketch

    Woche 4:
    - Jeden Tag (Hands an Paws):
    > 3x 3min Skelette + Skizze (line-of-action.com)
    > 3x Hände und Paws Trace and Copy
    - Abschluss: 3 Hand-Posen Skelett + Skizze

    Woche 5 (Checking the Skills):
    - Innerhalb der Woche:
    > 3x Furry (Body) Trace + Copy mit Referenz verdeckt
    > 3x Furry Head Trace + Copy mit Referenz verdeckt
    > 3x Hände, Paws Trace + Copy mit Referenz verdeckt
    > Fehler checken, analysieren, neu Zeichnen

    Woche 6
    (Augen im Detail)
    (Muskeln und Übergänge in verschiedene Posen)

    Zuküftiges:
    - Haare
    - Schattierung und Farbe
    - Fell zeichnen und schattieren
    - Stoff und Kleidung
    - Mäuler detailiert
    - Verschiedene Spezies analysieren und zeichnen
    - Verschiedene Materialien realistisch darstellen


    Ich werde schauen, wie es in der Praxis so läuft und passe das ggf. dann an.

    Trace + Copy habe ich als den Vorgang kennengelernt, über eien Referenz das Skelett zu zeichnen und daneben zeichnet man das Skelett und die Referenz nach. Dabei versucht man (räunlich) zu verstehen was man zeichnet, statt einfach "stumpf" abzuzeichnen.

    Dieses Buch scheint wohl absoluter Standard (u.a. auch für Schulen) zu sein
    Figure Drawing: Design and Invention:
    https://a.co/d/dmkeHsC

    Hier habe ich schon mal sehr guten Artikel gefunden:

    Human Anatomy Fundamentals: Basic Body Proportions | Envato Tuts+
    In this human body drawing tutorial, you'll learn basic human body outline drawing techniques. Discover how to draw a body and start practicing!
    design.tutsplus.com

    Etwas Anatomie unter der Haut, aber sinnvoll simpel:

    Learn Anatomy to Improve Drawing the Human Body
    Learn about bones, muscles, and how to draw and connect different parts of the male/female body to improve your character illustrations with this anatomy…
    www.clipstudio.net

    Und das gleiche auch für Augen:

    5 Tips on How to Draw Eyes Easily
    Eyes are very important in character design. Learn tips on how to draw eyes for beginners by using the "eye mask" technique to make realistic expressions!
    www.clipstudio.net


    Außerdem ein gutes Training, eine Seite die für eine vorgegebene (recht kurzen) Zeit Models mit Posen anzeigt um sie abzuzeichnen:

    Den beste Sammlung für Digital Painting, die ich je gefunden habe war die Ctrl+Paint:
    Free Video Library — Ctrl+Paint - Digital Painting Simplified

    (Noch ein Youtube-Kurs Playlist über Recherche gefunden, scheint Anwendbar zu sein, Videos sind kurz gehalten:

    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    )

    Hi :3!

    Die meisten scheinen hier schon sehr fortgeschritten zu sein bis hin zu professionell. Da ist man als Anfänger hier fast etwas verloren. Ich bin zwar kein Anfänger, aber was Anatomie und Lebewesen angeht schon. Leider ist es für mich da schwierig Motivation zu finden (die Lernkurve ist irgendwie sehr flach, habe schon 100e von Köpfen gezeichnet und etliche Körper, habe immer noch arge Schwierigkeiten) und man weiß nicht so recht womit man anfangen soll, was danach kommt.

    In Youtube wird man zwar mit Tutorials überflutet, aber Youtube kennt deinen Stand und deinen Skill nicht. Viele zeigen zwar was, aber können auch nicht alles erklären oder machen irgendwas aus Erfahrung und sagen nichts dazu. Aus allen Ecken kann man etwas lernen, es ist aber nicht strukturiert und man schaut sich das auch in keine sinnvolle Reihenfolge an.

    Video ist nicht notwendig und ich denke, oft lernt man sogar besser, wenn man nicht jeden Strich sieht, wie er gezeichnet wird. Außerdem ist es alles Zeit, die man dabei nicht zeichnet. Da hätte man evtl. schon eine Referenz analysieren und skizzieren können und dabei einiges gelernt.

    Bis man gute Anatomie zeichnen kann, vergeht eine Weile, ohne eine halbwegs strukturierte Herangehensweise bin ich offensichtlich verloren.

    Deshalb ist mein Ziel folgendes:

    • Quellen sammeln für gute Anatomie-Kurse für Anfänger (Webseiten, Bücher, Arbeitspläne)
    • Eigene Ideen, wie ein strukturierter Arbeitsplan/Zukunftsplan aussehen könnte
    • Schließlich Furrys grob/simpel aber mit guten und korrekte Proportionen zeichnen zu können


    Am besten lernen wir beim Zeichnen und Malen selbst, deshalb sollte der Fokus wirklich auf kurze Aufgabenstellungen mit viel Umsetzungsarbeit bestehen, die einen wirklich weiterhelfen.

    :daumenhoch:

    Saitan , Federkiel dake für euere Antworten. Hab jetzt verstanden, dass ihr mit dem Augapfel die Iris meint (denke ich mal). Okay, Federkiel sagt, ich hab zu viel Freiraum (also das Weiß vom Auge denke ich), Saitan sagt, die Iris füllt das Auge komplett aus. Also da ist schon noch Freiraum, aber ich schätze nicht rund genug. Aber ich glaub bei den Tränensäcken ist es problematisch.

    Hier ist mein Referenz-Wühlkasten:

    Zeichnen
    Entdecke die Sammlung Zeichnen von faiky5204
    www.pinterest.de

    Ist alles mögliche drin, Menschen, Tiere, Furrys, einzelne Körperteile, Flügel, Posen usw.

    Ich finde extrem hilfreich, wenn man Drahtgittermodelle hat. So bekommt man eine sehr gute räumliche Vorstellung von den Sachen. Deshalb habe ich auch solche 3D-Wireframe Models drin.

    Achja, hier ist meine persönliche Furry-Sammlung auf Pinterest. Man erkennt vielleicht die Vorliebe für cute und sexy und feline furrys :D.

    Furry
    Entdecke die Sammlung Furry von faiky5204
    www.pinterest.de

    Das ist mehr eine Inspirations- und Motivationsquelle, als eine Referenz.

    Ich bin mir nicht sicher was du mit alienartig meinst, aber vielleicht hilft es dir etwas den Augapfel zu skizzieren. Bei deinen beiden Skizzen geht der Augapfel bis zum Mundwinkel. Bei dem fursuit sieht man fast den kompletten Augapfel und der geht nicht in die Nähe der Mundwinkel.

    Ich glaube, das war nur ein schlechtes Beispiel. Hier mal ein anderes (ich glaube das ist ein AI Bild, aber ist ja nur zur Demonstration):


    Versuch mal die Augen und vor allem die Augenlieder etwas runder zu gestalten und dem Augapfel mehr an zu passen. Ich glaube das "Alienhafte" entsteht durch den vielen Freiraum um den Augapfel.
    Wenn du möchtest mache ich später mal eine schnelle Skizze wie ich es meine :3

    Hm, weiß jetzt nicht, was an den Freiraum ungewöhnlich ist. Aber es stimmt, dass ich die Augenliedfalte oben nicht dargestellt habe. Aber ich glaube auch nicht, dass es das ist.

    Eine Sache, die ich schon mal festgestellt habe ist, dass so große Pupillen bei Antro's irgendwie nicht so passend sind. Bei Katzen sieht man allerdings fast gar kein weiß mehr, funktioniert aber nur bei echten irgendwie.

    Hi!

    Ich hab ein Problem, welches ich immer wieder habe. Ich verstehe nicht, warum meine Augen immer etwas Alienartig aussehen oder woran es liegt, was ich falsch mache. Ich möchte schon große Almond Eyes, aber ohne diese Alien-Optik. Hat jemand ne Idee?

    Soll eher süß und Katzenartig aussehen. Wie hier:

    image.png?ex=662963ca&is=6616eeca&hm=8f99199a9a842129c6ed1b181a5f656aa327f6ed43537f07efe49bccc7fd196b&=

    Meow :3