Meine nächsten zwei Angriffe. Dass ich nochmal was traditionelles zeichne, hatte ich selbst auch nicht kommen sehen. xD
Und dann eins mit einer fröhlichen und einer weniger fröhlichen Variante. :3
Meine nächsten zwei Angriffe. Dass ich nochmal was traditionelles zeichne, hatte ich selbst auch nicht kommen sehen. xD
Und dann eins mit einer fröhlichen und einer weniger fröhlichen Variante. :3
Ich arbeite erstmal die Attacken ab, die ich letztes Jahr nicht geschafft habe, also hier mein wahrscheinlich erstes und letztes Pony dieses Jahr. :3
Meine zweite geplante Attacke ist bedeutend zu aufwändig, also mal sehen, ob ich die wirklich als zweites fertig kriege oder erstmal andere kleinere Projekte dazwischen schiebe.
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Artfight Angriff für jemandes DnD Charakter. Die Würfel sind für eine Druidin.
D12 und D20 sind liquid core. D6 und D4 haben kleine Holz Teile drin. D10 und D100 haben fake Moos.
DUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUDE!
IDK, was mit mir los ist. XD
Aber danke. Die Flügel waren an sich richtig easy zu machen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Effekt. :3
Ich glaube, ich habe einfach schon ewig nicht mehr privat was Kreatives gemacht. Sonst ist alles immer für Kunden, für Cons, für Social Media etc. Ist ganz cool, mal wieder die Freiheit zu haben, Dinge auszuprobieren und will durch die Gegend zu arbeiten. Hilft vielleicht auch, dass ich mich in letzter Zeit nicht zum Zeichnen gezwungen habe. Dann habe ich tendenziell immer bessere Laune. :3
Hatte mir vorgenommen, nur 3D Modelle zu machen, dieses Jahr. Hat nicht geklappt. Meine aller erste (Ja, die Art von Depp bin ich) Monster High Art Doll für Trashy.
Der Mann war mal grün.
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Diesmal musste @Gil dran glauben.:)
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Um mal die Kette an Boa Attacken zu brechen; hier ein Angriff auf Fine
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Ich habe ebenfalls Boa angegriffen. ![]()
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Ist es bei euch eigentlich auch so, dass die Seite endlos lahm ist, wenn ihr sie mit dem PC öffnet? Cookes und Co. hatte ich schon gelöscht, danach ging es eine Zeit, aber jetzt ist es wieder eine Vollkatastrophe. Wollte meine Seite so richtig schön neu machen, aber so macht es keinen Spaß
Ich hatte die Seite kurz geöffnet, um wenigstens zu schauen, ob alles noch stimmt so. Aber bei mir lädt es auch extrem langsam. Da habe ich es aufgegeben. ^^"
Leer, sorry, hätte ich nicht schrieben sollen.
Leer. Sorry. Hätte ich nicht schreiben sollen.
Leer. Sorry, hätte ich nicht schreiben sollen.
Ich würde es nur bei eigenen Zeichnungen machen.
Sobald eine Zeichnung für jemand anderen ist, egal ob das jetzt eine Commissions ist, Request oder Art Trade, würde ich nichts davon nochmal für ein anderes Bild verwenden. Ich sehe das eher so wie Willow. Das ist dann deren Bild und nicht mehr meins.
Für eigene Bilder finde ich das absolut okay. Ich hab auch schon z.B. das Gesicht von meiner Fursona von einem Bild für ein anderes Getraced. Da bin ich dann sehr schamlos. Ist ja nur für mich. xD
Zu Selbstbewusstsein zählt für mich ehrlich gesagt, dass man sich selbst voll umfänglich ehrlich einschätzen kann. Dazu gehört beim Selbstbewusstsein nicht nur dazu zu wissen was man gut kann, sondern auch seine eigenen Schwächen richtig einzuschätzen weiß. Sprich es kann auch ein Zeichen von wenig Selbstbewusstsein sein, wenn man sich völlig übertrieben gut einschätzt, weil man sich dann seiner selbst erneut eben nicht bewusst ist.
Aber woher weiß man das? Grundsätzlich gehen Menschen immer davon aus, dass sie klüger und besser sind als sie wirklich sind. Dass sie alles besser können als sie es wirklich können und in unserem eigenen inneren Auge sehen wir uns als hübscher als wir sind.
Dinge wie der Dunning-Kruger Effekt betreffen uns alle irgendwie. 80% der Autofahrer denken, sie könnten besser Auto fahren als der Durchschnitt. Ähnliches trifft auf alle Lebensbereiche zu.
Weshalb ich immer by default davon ausgehe, dass ich schlechter in etwas bin als ich denke. Nur um sicher zu gehen, dass ich mich eben nicht selbst überschätze. Weil ich weiß, dass Menschen mit sich selbst grundsätzlich nicht ehrlich sein können. Wir sehen unsere eigenen Fehler nicht.
Ein Mensch ist die absolut unzuverlässigste Person, um sich selbst einzuschätzen. Woher kann ich wirklich sicher sein, dass ich mich ehrlich einschätzen kann?
Danke an eure Gedanken zu dem Thema. Es hilft wirklich sehr, mehr Perspektiven zu lesen. ![]()
Ich habe mir alles ungefähr 50 mal durchgelesen, daher die späte Antwort. Und ich finde es faszinierend, dass alle so eine positive Einstellung gegenüber Komplimenten haben (oder mittlerweile haben). Ich versuche, mir so viel mitzunehmen wir möglich und gehe mal auf ein paar Dinge ein.
Da kann man sich schnell mal auf den Schlips getreten fühlen, weil man indirekt einer Lüge bezichtigt wird.
Danke für deinen Hinweis dazu. Das kann ich absolut verstehen! Ich würde niemals jemandem ins Gesicht sagen, dass ich dessen Komplimente nicht so gut ernst nehmen kann! Das ist ein Ich-Problem und was in meinem Kopf stattfindet und was ich sage, sind zwei paar Schuhe. Ich habe panische Angst davor, als unhöflich angesehen zu werden, also würde ich allein schon deswegen niemals jemanden einer Lüge bezichtigen.
Aber wie du auch schreibst, Furzone ist ein Safe Space und daher dachte ich, ich bin mal offen mit dem Thema. Wenn das unangebracht war, entschuldige ich mich. Wir können den Thread auch wieder löschen lassen.
Wer bist du, zu bestimmen, ob andere dich schön finden, oder nicht?
1. Das war mehr eine Schlussfolgerung. Wie gesagt, ich habe noch nie Komplimente zu meinem Aussehen bekommen. Von dem her habe ich geschlossen, dass ich nicht attraktiv bin. Zumindest nicht konventionell attraktiv und ich werde definitiv kein Foto posten, um das zu beweisen. War vielleicht einfach ein unpraktisches Beispiel. ![]()
2. Ich spreche den meisten nicht ab, etwas zu mögen. Ich glaube schon, dass meine Oma alles mag, das ich mache. Aber meine Oma ist halt meine Oma und ich bin ihr jüngstes Enkelkind (die Urenkel mal ausgeschlossen) und das einzige, mit dem sie sich noch nie gezofft hat. Ich freue mich, wenn mir meine Oma sagt, dass sie stolz auf mich ist, weil das heißt, dass sie mich lieb hat. Aber es heißt halt nicht, dass ich die Komplimente als Bewertung der Qualität meiner Arbeit ernst nehme.
Und ähnlich halte ich es auch bei allem anderen. Meine Standard Antwort auf Komplimente ist "es freut mich, dass dir das gefällt" und das ist auch so. Denn ich freue mich, wenn ich andere mit meinen Sachen erfreuen kann (daher arbeite ich auch so gut wie nie für mich selber). Und ich glaube auch, dass es dem anderen gefällt. Es verändert aber nicht meine eigene Perspektive zu meinen Werken im generellen.
Ich zweifle nur immer bei Leuten, die eindeutig mehr können als ich, weil es mir so unwahrscheinlich vorkommt, dass die an meinen Arbeiten etwas Gutes sehen. Oder auch, wenn ich sehr viele Komplimente zu einem Projekt bekomme. Es ist unrealistisch, dass viele Leute meine Sachen gut finden.
Was hätte man denn als 'Sender' davon?
Ich weiß es nicht. Aber ich verstehe Menschen im generellen nicht. Ich kann dir ein Beispiel geben, das mich sehr verunsichert hat.
Ich bin auf einer Kunstschule gewesen und hatte ein Projekt beendet. Und das Feedback von meinem Dozenten war: "Alles top, da kann man nix dran aussetzen oder verbessern, ist richtig gut geworden." Und ich war mit dem Projekt selber auch zufrieden. Aus anderen Gründen habe ich das Projekt dann nochmal komplett neu gebaut. Und dann kam vom selben Dozenten folgendes Feedback: "Das ist jetzt ja was richtig gutes. Nicht so wie das erste Projekt, das war ja nix halbes und nix ganzes." Warum macht man sowas? Was hat er davon? Warum hat er mir nicht gleich gesagt, dass die erste Variante noch viele Fehler hatte? Ich finde, dass es sein Job gewesen wäre, als mein Dozent mir zu sagen, was nicht gut war, damit ich es später besser machen kann. Aber nein, hat er nicht. Und ich schnalle das auch nicht. Aber seit dem habe ich halt noch mehr Angst, dass Leute mich aus Gründen, die ich wirklich nicht nachvollziehen kann, anlügen.
Dennoch kann ich verstehen was du hier anmerkst. Irgendwo sucht man Bestätigung bei anderen und manchmal, wenn man sehr negativ ist, ist es schwer auch positives an zu nehmen. Und du scheinst nicht glauben zu können, dass man auch mal was positives zu dir sagen kann, weswegen schätzungsweise eine Therapie nicht gerade eine schlechte Idee sein könnte.
Danke für deine 2 cents zu dem Thema. Ja, ich kenne es auch, dass man super wenig Feedback bekommt und das dann frustrierend ist. ![]()
Ich weiß nicht, wie das Klima so auf FurAffinity ist, aber ich hatte immer Angst davor, auf Twitter zu posten. Seltsamer Ort.
Naja, für'n bisschen Artblock würde ich nicht zur Therapie gehen wollen. Und es ist halt die Wahrheit, dass man zu mir nicht wirklich was positives sagen kann. Ich bin weder ein netter noch ein guter noch ein talentierter oder produktiver Mensch. Ich existiere halt so vor mich her. Und das ist einfach, naja, Fakt. Und eine Therapie macht einen soweit ich weiß auch nicht zu einem von Grund auf besseren Menschen. Mal ganz davon abgesehen, dass es Leute gibt, denen ich den Therapieplatz nicht wegnehmen wollte. Ich komm schon klar.
Mittlerweile freue ich mich ehrlich über jeden Kommentare. Ob er nun "aus dem Herzen" kommt oder die Person meine Bilder oder mich eigentlich total scheiße findet und nur schreibt, weil sie muss oder gut darstehen will - kann ich nie wissen. Das kann Keiner außer dem Autor, wie Trashy auch gut erläutert hat.
Hast du nicht irgendwie Angst, dass dadurch dein Selbstbewusstsein zu groß wird?
Ich habe grundsätzlich Angst davor, dass ich denke, ich würde irgendwas können und dann kann ich es nicht und es war nur mein falsches Selbstbild. Ich habe schon einige Leute getroffen, die extrem selbstbewusst sind und denken, sie können etwas, das sie nicht können. Und das sind die Leute, die allen anderen dann mit ihren Fehlern am meisten Arbeit machen und so will ich wirklich nicht sein.
Wenn ich mir die Frage erlauben darf, ist das bei dir auch in anderen Lebensapsekten so? Wie zum Beispiel bei Komplimente zum gekochten Essen oder zum aussehen? Reagierst du da ähnlich abweisend drüber?
Naja, ich kann nicht so viele Dinge. Abgesehen von meinen handwerklichen Sachen, kriege ich in der Regel keine Komplimente. Ich koche immer nur so Kochboxen, bei denen alle Zutaten und Gewürze schon drin sind. Wenn da jemand ein Kompliment gibt, geht das offensichtlich nicht an mich, ich habe ja nur alles zusammen geworfen. Und ich kriege keine Komplimente zu meinem Aussehen, ich bin hässlich. Ich muss aber auch zugeben, dass ich nicht so viele andere Lebensaspekte habe.
Danke für deine Perspektive. So hatte ich da bisher gar nicht drüber nach gedacht. Aber ja, du hast recht. Selbst wenn es schwer ist, das ausgeschriebene Kompliment anzunehmen, ist die Zeit, die rein gesteckt wurde, ein Kompliment, das man schlecht ablehnen kann. ![]()
Ich verstehe, dass man Anfängern andere Kritik geben muss als fortgeschrittenen Zeichnern. Ich habe nur häufig das Gefühl, dass Anfänger ein bisschen... verhätschelt werden? Also jemand, der noch nicht so viel kann, postet ein Bild und wird mit Lob überhäuft und es kommt gar keine Kritik und das fühlt sich fake an. Und ich weiß halt nie, ob ich nicht auch nur als Anfänger gesehen werde, der verhätschelt werden muss. Weil ich das wirklich nicht möchte. Ich möchte Kritik, weil das halt der einzige Weg ist, sich zu verbessern. Und ich mir halt immer ein bisschen verarscht vorkomme, wenn ich nur Lob kriege.
Und danke dir für deine Zeit, die du dir hier für mich genommen hast.
Mir persönlich fällt es auch schwer Komplimente anzunehmen und hatte vor ein paar Jahren genau die gleichen Gedanken die du, Matschen im Startpost geäußert hast.
Danke. Es hilft irgendwie zu wissen, dass ich damit nicht alleine bin. Normalerweise, wenn ich solche Gedanken äußere, kriege ich immer als Feedback: "Stell dich nicht so an!"
Es freut mich, dass du aus dieser Negativspiralen ein Stück weit raus gekommen bist. Das gibt mir Hoffnung, dass ich das auch schaffe. ![]()
Ich kreiere in der Regel für den Prozess, nicht für das Ergebnis. Wenn ich was Cooles (wie einen Fursuit oder ein Cosplay oder so) sehe, ist mein erster Gedanke immer "ich will das bauen" und nie "ich will das haben". War schon bei meinem ersten Fursuit so. Den habe ich gebaut und dann lag er Jahre lang in der Ecke rum, weil ich nichts damit tun wollte. Bin da glaube ich das Gegenteil von vielen anderen Leuten. xD
Aber ja, keine Sorge, egal was passiert oder wie unzufrieden ich mit dem Ergebnis bin, ich kann nicht aufhören, Dinge zu bauen. Dann würde ich wahnsinnig werden.
Das Thema beschäftig mich schon eine Weile, also dachte ich, ich mache mal einen Thread dazu auf. Ich kämpfe immer sehr viel mit Kritik und Komplimenten und habe starke Probleme damit, Komplimente auf meine Bilder oder Suits überhaupt anzunehmen.
Einer der großen Gründe, warum ich hier im Forum keine Artthreads kommentiere (ich sehe mir die meisten an...) ist, dass ich davon ausgehe, dass meine Komplimente für euch nichts "wert" sind, weil ich ich bin (und ich bin halt nicht "qualifiziert", euch Komplimente zu machen.) Komplimente, die mir gemacht werden, schicken mich im generellen eine Negativspirale runter. Daher würde es mich interessieren, was in eurem Kopf vor geht, wenn ihr ein Kompliment bekommt? Und auch, was in eurem Kopf vor geht, wenn ihr Komplimente macht? Sind die immer real oder wollt ihr manchmal einfach nur nett sein? Bekommt ihr gerne Kritik?
In meinem Kopf sieht es nämlich eher so aus:
Wenn derjenige, der mir das Kompliment macht, weniger über das Art/Fursuits weiß, dann ist der zwar nett, sieht aber meine ganzen Fehler nicht. Daher ist das Kompliment nichts wert.
Wenn derjenige, der mir das Kompliment macht, mehr weiß/kann als ich, dann tue ich dem offensichtlich nur leid, weil ich so schlecht bin. Und er versucht, mich aufzubauen und mir Mut zu machen, indem er falsche Komplimente macht. Daher ist das Kompliment nichts wert.
Wenn derjenige, der mir das Kompliment macht, einfach generell ein netter Mensch ist, dann versucht der halt nett zu sein und sagt deshalb nicht, was er wirklich denkt. Daher ist das Kompliment nichts wert.
Wenn derjenige mit mir befreundet oder verwand ist, dann ist der nicht unparteiisch. Daher ist das Kompliment nichts wert.
Wenn derjenige ein absolut fremder Mensch im Internet ist (mit dem ich auch noch nie interagiert habe), dann ist das Kompliment generell nix wert. Ist ja nur ein random Mensch im Internet. ![]()
Anschließend zählt mein Kopf dann weitere Gründe auf, warum ich das Kompliment nicht verdient habe.
Wenn jemand mich kritisiert, dann hat der zu 99% recht, ganz egal, ob der überhaupt etwas über das Thema weiß oder nicht. Wenn jemand berechtigte Kritik gibt, die konstruktiv ist, dann nehme ich die so gut ich kann an und mache mich dafür fertig, dass ich das nicht von Anfang an so gemacht habe. Wenn es weniger konstruktive Kritik ist, bin ich halt einfach scheiße in allem, was ich mache, und sollte direkt aufgeben.
Ich stecke jetzt auch ein paar Jahre in so einer Phase fest.
Wenn man sich selbst einredet, dass man automatisch zum scheitern verurteilt ist, ist das Anfangen so so viel schwerer. Wenn man sowieso nichts kann, was ist dann der Punkt des ganzen? Das redet mein Kopf mir zumindest ein. Also ich fühle da mit dir. ![]()
Es gibt irgendwie ganz verschiedene Wege, da ran zu gehen. Also an das Brechen dieser "Art Depression" (wie ich es getauft habe. Ist wie art-block nur noch mieser) und auch an das Lernen.
Des Stift für eine Weile nieder legen bringt mir persönlich gar nichts, weil mich das schlechte Gewissen plagt, dass ich etwas hätte machen können. Eine Challenge zu machen und dafür jeden Tag zu zeichnen hilft auch nicht, weil ich so von Tag zu Tag nachverfolgen kann, wie die Qualität meiner Arbeit genauso wie meine Laune, Motivation und mentale Gesundheit sinkt. Tutorials schauen deprimiert, weil ich nie so gut sein werde, wie die in dem Video (also wenn man meinem Kopf glauben kann). Naja, du kannst alle drei Optionen ausprobieren, vielleicht bist du anders als ich. ![]()
Ich bin auf eine Kunstschule gegangen und hatte viel Zeichenunterreicht (peinlich, das zuzugeben, wenn man sich die Qualität meiner Arbeiten anschaut, aber leider wahr). Das ging von Farbenlehre über Anatomie, malen mit Acryl, Perspektive, Stilleben/Aktzeichnen bis zu Programmen wie Photoshop und Illustrator (und Kunstgeschichte, gähn). Ich bilde mit jetzt also mal ein, ein bisschen beurteilen zu können, wie welche Art von Unterricht so ist.
Das Allermeiste davon ist theoretisch. Und meiner Meinung nach ist Theorie das genaue Gegenteil von dem, was du brauchst. Du scheinst das Zeichnen sowieso schon super verkopft anzugehen und denkst zu viel nach. Deinen Kopf dann mit dem Wissen über Anatomie oder Perspektive noch mehr zu überfüllen, schadet mehr als dass es hilft. Weil du dich noch mehr darin verrennst, welchen "Regeln" du folgen musst, um zu einem bestimmten Ergebnis zu kommen.
Von dem her wäre meine Empfehlung, einen anderen Weg zu gehen. Zeichne, was du siehst. Im Idealfall im Rahmen von einem Kurs mit einem Lehrer vor Ort. In der Regel funktionieren solche Klassen so, dass der Kursleiter Objekte mitbringt, die gezeichnet werden sollen. Alle zeichnen das gleiche und der Leiter gibt Feedback zu den Zeichnungen. Am Ende kann man dann schauen, wie die Zeichnungen von den anderen so aussehen. Alles ist weniger ernst, weil das Ziel nicht Perfektion oder eine fertige super tolle Zeichnung ist, sondern einfach zu zeichnen, unabhängig davon, wie das Ergebnis wird. Ein guter Lehrer/Kursleiter wird hierbei immer mal wieder Tipps und theoretisches Wissen einfließen lassen, aber der Hauptfokus bleibt immer das praktische Zeichnen. Und du trainierst ganz viele Dinge einfach automatisch nebenbei mit. Wie zum Beispiel Perspektive und Shading. Oder auch Anatomie, wenn so ein Kurs auch Aktzeichnen beinhaltet (es ist übrigens bedeutend weniger seltsam für ein paar Stunden einen wildfremden nackten Menschen anzustarren als man im ersten Moment denken mag).
Solche Kurse funktionieren für jedes Skilllevel, also auch etwas, um das du dir keine Gedanken machen musst und ein Kurs vor Ort sorgt dafür, dass das Zeichnen nicht in den anderen Hobbies unter geht. Nachteil wäre, dass sowas Geld kostet (und für mich auch, dass ich für sowas mit fremden Menschen reden muss, was halt nicht drin ist, aber vielleicht bist du da anders als ich. Würde ich dir auf jeden Fall wünschen). Großer Vorteil ist, dass man angeleitet wird und direkt Hilfestellungen bekommt. Aber auch, dass man gelobt wird, wenn was gut wird. Ich persönlich bin ganz schlecht darin, meine kleinen oder größeren Erfolge anzuerkennen und würde mir nie erlauben, etwas gut zu finden, das ich gemacht habe. Mal zu hören, dass etwas gut geworden ist, insbesondere wenn es von jemandem kommt, der qualifiziert und neutral ist (aka einem Lehrer) kann da viel helfen.
Danke, dass du es geändert hast. ![]()
In normalen Posts geht das mit dem Lesen von hell auf weiß noch ganz okay. Bei Spoilern sehe ich dann wirklich fast nichts mehr.
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