Beiträge von Pestilenzia

    Ich habe gerade das Impressum angepasst. Gerade weil es eine rechtlich relevante Seite ist, möchte ich diese Information mit euch teilen.
    Folgende Änderung wurde gemacht: Mein Deadname wurde gestrichen und stattdessen ist nun mein gesetzlicher Name zu sehen. (Ihr wisst ganz genau was das heißt! <3)

    Was ein Jahr geht vorbei. Diese Worte klingen zwar unglaublich flach und ausgelutscht, aber dennoch ist doch viel mehr passiert als man so auf dem Schirm hat.

    Doch machen wir doch einfach mal eine Bestandsaufnahme:

    Heute vor einem Jahr hat Furzone offiziell die Pfo(r)ten geöffnet. Und oh Boy... seither ist viel passiert. Nicht alles war gut, aber jede Erfahrung unfassbar wertvoll. Ideen welche ich in meinem dummen, naiven damals noch hatte, würde ich heute abtun. Strukturen, welche ich aus einem guten Gedanken heraus geschaffen hatte, würde ich heute etwas steiler gestalten. Und gleichzeitig sind Dinge passiert, bei denen nur absehbar war, wann es soweit sein wird.

    Jetzt finden wir uns wieder in einer Situation, in der sich jeder irgendwie der Realität bewusst wird. Aber all das ist nur halb so wild. Selbst wenn es Zeit benötigt, bestimmte Dinge aufzuarbeiten.

    All das ist eine gewaltige Chance. Eine Chance, die es uns ermöglicht einen Raum zu schaffen, in dem sich Nutzer wie auch das Team wohl fühlen können. In jedem Dialog gibt es etwas zum Mitnehmen. Etwas zu lernen. Zu wachsen.
    So auch hier. Ich bin guter Dinge, dass wir nach wie vor etwas Großartiges aufbauen.

    Doch was sind nun eigentlich die Perspektiven?

    Ihr habt selbst gemerkt, dass der Hype um die Plattform über das Jahr deutlich nachgelassen hat. Das ist auch vollkommen in Ordnung und normal. Daher gilt mein Hauptaugenmerk im Moment der Promotion (bisher hat Diese ja nicht stattgefunden).

    Ferner möchte ich die teaminternen Strukturen und Prozesse weiterhin optimieren. Da ist noch Einiges zu tun.

    Was gibt es nun abschließend zu sagen?

    Das Forum hat gemacht, dass ich Menschen, die ich stets unfassbar interessant fand, nun bedeutend besser kennen lernen durfte. Ich hatte so viele schöne Momente mit euch und ich möchte euch von Herzen dafür danken. Es ist wundervoll, dass ihr diesen Weg mit uns geht.

    Liebe Grüße,
    Ari

    Nachtrag: Ich weiß nicht wie sehr euch das bewusst ist, aber in diesen 12 Monaten wurde das Forum komplett von euch getragen. Der Dezember war tatsächlich der einzige Monat, in dem die laufenden Kosten nicht instant durch Spenden gedeckt wurden. Und selbst da ist noch genug aus der Beta-Phase übrig.
    Natürlich ist das nichts, womit man rechnen sollte. Das tue ich auch nicht. Im Gegenteil: All das ist nicht selbstverständlich. Das habe ich im Team schon erwähnt, nun sollt ihr das aber auch selbst lesen. Ich danke euch von ganzem Herzen für euren Support. Ich... finde nicht die richtigen Worte um meiner Dankbarkeit euch gegenüber auch nur im Geringsten gerecht zu werden.

    Ich muss gestehen, mir ist sie zumindest vorher nicht aufgefallen. Kann sein, dass das mit dem Update rein kam, oder aber ist damals übersehen worden. Von uns aktiv wurde diese Funktion nicht nachträglich aktiviert.
    Ich bin jetzt mal alle Benutzergruppen durchgegangen und habe das mal deaktiviert. Dass man das nicht zentral einstellen kann... sollte jetzt jedenfalls nicht mehr auftauchen.

    Das passt doch hier ganz gut rein:

    Seit dem Update ist das Dashboard in der mobilen Ansicht (keine Ahnung wie es in der Desktopversion aussieht) irgendwie für die Can't-Read-Oma optimiert worden (der Text ist riiiiesig) und der Text im Profil ist irgendwie ins Banner rein gebuggt. Anbei zwei Screenshots :3

    Beides gefixt.

    27.11.2024:

    • Woltlab samt Plugins auf 6.1 geupdated
    • Adminstrations-Helper-Plugins "User ACP Button" und "Forenrechte kopieren" deaktiviert (Noch nicht kompatibel)
    • Kleinere CSS-Anpassungen damit das Theme wieder in einer Flucht dargestellt wird
    • Error fixed: Profil "Pinnwand" wurde vor "Über mich" angezeigt

    07.11.2024:

    • Rewrite-Rule zur htaccess hinzugefügt, welche automatisch von http auf https umleitet. Das sollte das Problem mit der CSRF-Token-Fehlermeldung beim Login beheben. (Also... die Fehlermeldung, würde bei http:// noch erscheinen, aber da ich jetzt automatisch für euch weiterleite, müsst ihr euch keinen Kopf mehr drum machen.)

    Liebe Grüße aus Kroatien.
    ( forumsdackel hat keine Macht über mich und kann mir nicht verbieten, nett zu meinen Nutzern zu sein. Hurr Durr)

    Also, dann will ich mal.

    Eins vorweg: Ich schreibe hier als Einzelperson, nicht als Betreiberin oder Teammitglied. In diesem Post wird auch ein bisschen Emotion verarbeitet. Euch sei aber gewiss, dass ich hiermit keinerlei Schuld zuschieben möchte.

    Ich moderiere ja nun seit 2008 auf diversen Plattformen und weiß daher wie es läuft. Entsprechend bin ich - im Allgemeinen - etwas entspannter bzw. ruhiger als meine anderen Kollegen. Ich habe viele Erfahrungen und Fehler bereits gemacht und weiß einfach, dass man in der Moderation, gleich wie man etwas macht, meistens eine Zielscheibe ist. Das passiert nicht einmal beabsichtigt.
    Aber natürlich, Moderation ist in den meisten Fällen Vermittlung zwischen zwei Parteien. Und diese beiden Parteien sind eigentlich immer davon überzeugt in Recht zu sein. Und das bedeutet, dass sich die Partei, welche moderiert wurde, eigentlich immer zu Unrecht behandelt fühlt.

    Wir alle haben dieses Forum wegen einer bestimmten Historie aufgebaut. Wir waren voller Eifer und Idealismus und haben bewusst einen anderen Ansatz als auf Plattformen so üblich gewählt.
    Und besonders weil dieses Einbeziehen der Community, ein so großes Commitment darstellt, verstehe ich, dass unser Handeln anders bzw. strenger bewertet wird als eventuell wo anders. Das ist auch vollkommen in Ordnung und ich halte eure Kritik nach wie vor für wertvoll. Was allerdings schon länger an mir nagt ist die Art und Weise wie diese Kritik geäußert wird.

    Tatsächlich war ich bei dieser ganzen Sache gar nicht beteiligt. Das sage ich nicht um mich rein zu waschen, sondern tatsächlich als Einleitung für das was jetzt kommt.
    Ich selbst war letzte Woche ziermlich scheiße. Ich weiß nicht wieso, aber letzte Woche hat mich mein eigener Kopf überrumpelt und ich habe mich in einem mentalen Extremzustand wieder gefunden. Ihr habt davon zwar recht wenig abbekommen, aber letztlich habe ich die Notbremse gezogen und gesagt "Ich brauche jetzt Abstand vom Forum".
    Seither war jeden Tag etwas am Brennen. Und ich muss gestehen: Das macht meinen Zustand nicht besser. Mittlerweile geistern täglich irgendwelche Gedanken durch den Kopf, die ich ohne Triggerwarnung nicht kommunizieren sollte.
    Entsprechend wenig habe ich mich bisher in diese Debatte eingebracht. Ich habe dafür einfach keine Kraft.

    War die Dauer der Sanktion überzogen? Ab-so-lut. Ich habe mit den Ohren geschlackert als ich das gesehen habe. Aber auch da ist sich mittlerweile das gesamte Team einig.

    War die Tatsache, dass es eine Sanktion gab gerechtfertigt? Da kann man drüber streiten.
    Letzten Endes wurde eine Sache mit Forumsbezug versucht menschlich zu lösen, dies scheiterte, es gab eine moderative Ansage, daraufhin sind unschöne Dinge an den Moderator geschrieben worden. Selbst wenn es da um private Chats geht, ist da immernoch der Kontext Forum vorhanden, weil eben die Moderation dem voraus ging.
    Das ist zumindest mein Stand der Dinge.

    Ich muss aber dennoch noch einmal mit voller Bestimmtheit sagen: Das Recht des Einzelnen hört eben dort auf, wo das Recht eines Anderen beschnitten wird. Oder um es konkret auszudrücken: Ich verstehe euren Drang bescheid wissen zu wollen. Da geht's mir oft nicht anders. Aber diesen Wunsch kann ich halt nur so lange bedienen, wenn ich dabei nicht scheiße zu Anderen bin.
    In diesem konkreten Fall bemängelt ihr (u.a.), dass wir euch nicht en Detail den Vorfall schildern. Und keine Namen nennen. Aber ganz ehrlich: Wie würdet ihr euch denn fühlen, wenn ihr eine Sanktion erhaltet und das lustig öffentlich breitgetreten wird, wo ihr gar nicht die Chance habt, Stellung dazu zu beziehen? Würdet ihr euch da wohl fühlen?

    Und seien wir mal ganz ehrlich: Diese ganze Situation hatte das Potential noch viel, viel mehr hoch zu kochen, hätten wir uns hingestellt "Hier, das sind unsere Gründe. Gil hat X gemacht. Deal with it."
    Denn Gil hatte zu dem Zeitpunkt eben nicht die Chance sich zu den Vorwürfen zu äußern. Er war gesperrt. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass dann der Vorwurf gelautet hätte "Ihr schiebt Gil einfach den schwarzen Peter zu und dann ist das für euch erledigt."

    Wir hatten sogar schon einmal den Fall, dass sich ein Nutzer extrem unwohl gefühlt hat und letztendlich seine Aktivität komplett eingestellt hatte, bloß weil wir das mit Referenz auf den User in den Moderationen aufgeführt haben. Und dabei ging es nur darum, Posts aus einem Thread rausgelöst und in einen neuen verschoben haben.
    Daraus hatten wir das Learning gezogen, die durchgeführten Moderationen etwas anonymer zu gestalten und letztendlich auch, die Sperrgründe direkt im Profil zu pflegen und eben nicht mehr in diesem Thread. Und auch das haben wir - mit einer Begründung - mit euch kommuniziert.
    Und jetzt lese ich immer wieder "Wir finden das doof, dass ihr uns keine Namen sagt".

    Was sollen wir denn nun machen?

    Ich habe meinen Newsticker-Post bewusst vage gehalten. Warum? Die, die es betraf wussten was gemeint war. Und für alles andere werden Zeit und Kapazitäten benötigt, um es entsprechend aufzuarbeiten.
    Fasst euch doch mal ans Herz... Welche Fehlerkultur ist euch denn lieber? "Oh... sowwy. Passiert nicht mehr"? Oder vielleicht doch lieber "Hey das ist richtig scheiße gelaufen, das tut uns unfassbar leid, hier habt ihr die von uns überlegten Strategien um so etwas für die Zukunft zu vermeiden"?
    Und so doof das klingt, das jetzt so sagen zu müssen: Je mehr Zeit wir aufwenden um uns hier im Kreis zu drehen, desto länger dauert es, bis wir die Kapazitäten haben werden, uns entsprechend an diese Strategien zu setzen.

    Was mich an der ganzen Sache aber so unfassbar traurig macht, ist die Tatsache, dass ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass ich das Gefühl vermittle, ein offenes Ohr für Jeden zu haben, dass man mit mir sprechen kann und dass ich mich für die Nutzer einsetze. Aber scheinbar vermittle ich das nicht gut genug.

    Nun denn... ich bin mal wieder raus. Erwartet in der nächsten Zeit nicht zu viel Aktivität von mir. Es tut mir leid, wenn ich nicht alle Beiträge vollständig gelesen habe oder hier darauf eingegangen bin. Ich wollte dem Luft machen. Ihr dürft natürlich gerne darauf antworten, aber stellt euch darauf ein, dass ich diese Posts erst in ein paar Wochen lesen werde.
    Ich habe Montag eine Präsentation für einen Kunden und weil ich den Kopf nicht frei kriege, habe ich weder gestern, noch heute auch nur eine Minute wirklich produktiv gearbeitet. Ich werde also mein Wochenende dafür opfern müssen, das alles noch rechtzeitig hin zu kriegen.
    Vielleicht hilft es, all das runter geschrieben zu haben, da für mich mal einen emotionalen Strich zu machen.

    Liebe Grüße,
    eure Programmieze

    Ich weiß nicht, wer das liest und vor allem wann.
    Ich möchte euch nur wissen lassen, dass wir euch hören und intern gerade ganz viel Redebedarf haben. Wir verstehen auch ebenfalls eure Enttäuschung.
    Gebt uns bitte ein bisschen Zeit uns selbst und diese Situation zu ordnen. Wir werden sicher ein paar Tage dafür benötigen. Ich werde mich aber noch einmal ausführlicher, mit dem Ergebnis dieser Gespräche bei euch melden.

    Ich werfe das nur schnell ein, weil ich die Diskussion jetzt erst einmal beobachten möchte.

    Die Frage ist, wie repräsentativ ist ne Umfrage, bei der von über 100 Nutzern nur 24 teilgenommen haben?

    Wie schon oft erwähnt, kann man davon ausgehen, dass etwa 10% der registrierten Nutzer auch wirklich aktiv sind. Wenn du danach gehen würdest, könnte man das mit den demokratischen Entschlüssen komplett lassen, weil dann immer "ganz viele nicht abgestimmt haben" werden.

    Das verstehe ich total. Ich muss ehrlicherweise auch gestehen, dass ich das nicht so ganz verstehe, was die neuesten Posts angeht. War es nicht von Anfang an beabsichtigt, das Forum zu öffnen? Ich muss gestehen ich habe es die längste Zeit gar nicht mitbekommen, dass das Forum nicht öffentlich einsehbar ist. Ab dem Moment wo gesagt wurde "okay es dürfen sich offiziell alle anmelden" (also quasi nach dem Zeitraum für das "ab der ersten Stunde Achievemt") ging ich tatsächlich davon aus, dass es nun ein öffentliches Forum ist.

    Also wenn es nach mir gegangen wäre, wäre das Forum von Tag 1 an offen gewesen. Es ist so dass wir uns damals in einer recht emotionalen Situation befunden haben. Das gesamte Team (auch ich) hat sich damals in was reingesteigert, wir hatten das Forum so eingestellt, dass Gäste gar nichts lesen können, damit bestimmte Einzelpersonen das nicht sehen können.
    Dass diese Furcht im Ganzen komplett übertrieben war, wissen wir heute auch.

    Jetzt haben wir seit fast einem Jahr diesen Status Quo, an dem ich versucht habe zu rütteln. Aus Liebe für das Forum und aus Sorge über dessen langfristiges Fortbestehen. Klar haben sich die Nutzer daran gewöhnt, dass nur registrierte Nutzer ihre Inhalte sehen. Ich kann auch verstehen, dass diese Nutzer sich entsprechend in ihren Posts anders verhalten, als sie das womöglich täten, wenn all ihre Inhalte öffentlich einsehbar sind.
    Ich kann auch verstehen, dass man den Safespace erhalten möchte.

    Ich befinde mich halt nur in erwähnter Zwickmühle. Ich möchte natürlich, dass sich die Nutzer wohl fühlen. Ich möchte aber auch nicht unseren Anspruch der Transparenz und Mitbestimmung mit Füßen treten.

    Ich möchte nur anmerken, dass sich mit dem Plugin bewusst Hide-Tags setzen lassen, mit dem ihr bestimmen könnt, was ein externer Nutzer sonst noch nicht sieht.

    Ich muss aber zugeben, ich tu mich in diesem Moment etwas schwer mit all dem. Warum? Wir haben hier eine demokratische Mehrheit, die sich dafür ausgesprochen hat, das Forum zu öffnen. Gleichzeitig ist aber der Vorsprung wahnsinnig gering. Ich habe immer wieder versucht Brücken zu bauen und Kompromisse zu suchen.
    Es fühlt sich aber letzten Endes sehr danach an, als würde ich Dinge tun, die 50% der User nicht haben wollen, würde ich aber das andere tun, würde ich die demokratische Mehrheit mit Füßen treten und damit alles, wofür wir uns commitet haben.

    Keine Ahnung wie ich mit all dem Umgehe. Ich brauch ein paar Tage um meinen Kopf zu sortieren.

    Ich muss die alle noch durchgehen. Sind halt ein paar 100, die ich (oder ein andere Admin) von Hand editieren muss. Das braucht einfach noch ein bisschen Zeit, ehe das glattgezogen ist, wird aber sicher wieder der Fall sein.