Das ist jetzt nur ein Gedanke von mir, aber wäre es vielleicht sinnvoll, wenn Mods sich selbst irgendwie als "inaktiv" labeln können, damit man als User von außen sieht, wie bei euch die Lage ist? Vielleicht mit einem zusätzlichen Benutzertitel? Generell lese ich aus den Beiträgen raus, dass es einen Dissens zwischen Mods und Usern gibt, was vielleicht durch mehr direkte Kommunikation von den Mods gelöst werden könnte? Die User haben mit diesem Thread zwar ein Ventil, um zur Moderation durchzukommen, aber ich finde, eine Kommunikationsebene in die andere Richtung von Moderation zu Usern wäre auch gerechtfertigt; bzw. vielleicht könntet ihr den News-Thread etwas aktiver nutzen, z.B. wenn zu viele Nachrichten von Usern aufkommen, damit wir wissen, wenn ihr überlastet seid.
Ich würde Willows letztem Beitrag im Bezug auf "Nichts posten, bevor es etwas zu posten gibt" zustimmen und einfach mal konkret exemplarisch zeigen, wie die Außenwirkung (bei mir als Unbeteiligtem) war, damit das etwas greifbarer ist, warum man in dieser speziellen Situation mit Andeutungen und wenig Informationen gerne schnell wissen möchte, was los ist; bitte nicht als Angriff oder Nachtreten sondern als neutrale Erläuterung und Ergänzung verstehen.
Vor dem Beitrag im News-Thread bin ich davon ausgegangen, dass mich das alles nichts angeht. Ich hab mich gewundert, dass Leute inaktiv wurden, ja, aber bin davon ausgegangen, dass vielleicht eine Freundesgruppe auseinandergegangen ist oder so was (kein Foren-Bezug). Nach dem Beitrag im News-Thread hatte ich tatsächlich Angst, weil es scheinbar doch mit dem Forum zusammen hing. Vielleicht ist das aus Mod-Sicht mit allen Infos schwierig nachzuvollziehen. Meine Sicht Stand Montag war: ein Mod hatte sich oder wurde gelöscht, mehrere User waren raus und haben ihre Profile bereinigt und dann kam der Beitrag im News-Thread; vor allem die Mod-Löschung und der News-Beitrag gaben mir fälschlicherweise den Eindruck von einem größeren Problem; das Erste, was meiner offensichtlich paranoiden Wenigkeit in den Kopf gekommen ist, war eine Sicherheitslücke, durch die Passwörter oder andere sensible Daten rausgekommen sind oder Ähnliches (gerade die Löschungen/Profileinschränkungen und dieses "ich weiß nicht, wer das liest" haben mich extrem abgeschreckt). Ich bin super paranoid, was das angeht und vermutlich hab auch nur ich die Situation so interpretiert (das ist ein Ich-Problem, das weiß ich auch). Dadurch war ich beim nächsten Statement von Dackel auch super skeptisch und habe ehrlicherweise auch nicht alles geglaubt, was da drin stand, weil ich so verunsichert war und es zu viel Interpretationsspielraum gab. Das ist nur eine Art, wie jemand die Situation hätte interpretieren können. Deswegen ist es wichtig zumindest ungefähr zu sagen, worum es geht und sei es nur "Wir haben jemanden zu Unrecht gebannt, derjenige ist wieder entbannt" oder so. Da hätte ich mich natürlich auch gewundert, aber definitiv keine Panik bekommen. Namen sind dafür nicht notwendig und weitere Details (vor allem Persönliches) gehen niemanden was an. Ich hab auch erst nach Gils Text mitbekommen, dass es überhaupt um einen Bann ging; ich hab wie erläutert mit Schlimmerem gerechnet.
Bitte versteht meine Interpretation nicht als Angriff. Ich verstehe die Intention, nur ist das nicht so ganz angekommen, wie man sich das vorgestellt hatte und der Beitrag im News-Thread hätte auch aus meiner Sicht nicht öffentlich gepostet werden dürfen; der Rest war Schadensbegrenzung. Vermutlich gibt es hier auch einfach keine Allzweck-Lösung, die auf jede Situation anwendbar ist. Das Zurückhalten von Informationen mag im einen Fall die richtige Entscheidung sein, im nächsten Fall nicht. Wie schon in anderen Beiträgen angemerkt, ist die Kommunikation mit den Betroffenen wohl der Schlüssel dazu.